Anders Lieben – Britta & Nils

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Wie würdest Du damit klar kommen, wenn dein Partner fremdfickt?! Britta und Nils haben eine Partnerschaft, die auf Liebe basiert. Und den Sex? Den teilen Sie mit anderen – manchmal.Unsere Reporterin Anne Thiele hat sich mit Britta und Nils getroffen und eine Beziehung gefunden, in der LIebe und Treue nicht mehr untrennbar sind.

Anne Thiele ist TV – Journalistin und bei NÉNÉ ein Lautsprecher für das, worüber viele sonst nur flüstern. 

Als ich den vollen Aschenbecher und fünf leere Flaschen Wein wegräume, ist es spät. Und mein Kopf dröhnt ein bisschen. Vom Alkohol. Nicht vom Interview, das ich mit Britta und Nils den Abend über geführt habe. Ihre Thesen über freie Liebe, Eifersucht und Swingertum vertreten sie leidenschaftlich. Mein Ipad, das unser Gespräch unauffällig unterm Couchtisch mitgeschnitten hat, haben die beiden in den ersten paar Minuten vergessen. Noch ein Schluck Wein, noch ein Zug an der Kippe – sie diskutieren, erklären, faszinieren. Diese Beziehung ist Arbeit. Aber genau das wollen die beiden.

Britta ist Anfang 30, Nils Ende 30. Obwohl sie auch heute noch manchmal Gläser an die Wand schmeißen, wenn einer sich mal wieder woanders vergnügt hat, haben sie einen Weg gefunden, gemeinsam frei zu lieben.

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Wie lange seid ihr jetzt zusammen?

Britta: „Wir sind jetzt im verflixten siebten Jahr“

In diesen sieben Jahren, mit wie vielen Leuten hattet ihr Sex?

Britta: „Zusammen? Na ich würd‘ jetzt mal sagen, wenn wir Swingerclubs einbeziehen – acht, neun Mal. Nee, öfter. Julia, Rico, Nele und Kai….“

Nils: „Den Bekanntenkreis?! Ach, den zählst du auch noch mit?!“

Britta: „Oh Gott, ja. Und die ganze Geschichte mit Max.“

Nils: „Stimmt. Fünfzehn eher, würd‘ ich mal sagen. Das waren entweder Paare oder auch nur mal ne Frau.“

Britta: „Oder auch mal nur ein Mann. Andi.“

Nils: „Andi!“

Britta: „Man vergisst so viel!“

Wie kam’s denn dazu, dass ihr euch für eine offene Beziehung entschieden habt? Seid ihr von Anfang an die Schiene gefahren?

Britta: „Doch, eigentlich haben wir das von Anfang an so gemacht. Aber noch sehr verhalten. Da war das noch so die Nummer: Wir machen das offen, aber wir erzählen uns nicht gegenseitig von Alleingängen.“

Nils: „Wir sind sehr sexuell zusammen gekommen. Wir haben einfach beide Dinge ausgelebt, also auf der sexuellen Ebene, die wir davor noch nicht so gemacht hatten. Es war irgendwie ganz schnell klar, dass wir uns nicht binden oder eine strikt monogame Beziehung führen wollen.“

Britta: „Und es war auch immer die Idee bei mir: So treu bin ich nicht. Auch in den Beziehungen davor, gab es immer wieder Momente, in denen ich jemand anderen toll fand und vielleicht auch mal fremdgeknutscht hab. Aber ich wollte nicht mehr den Druck haben, dass ich ein schlechtes Gewissen haben muss.“

Nils: „Ich bin immer fremd gegangen, in allen Beziehungen und hab davor auch schon so etwas wie ein Doppelleben geführt, mit Internet und anonymem Sex und so. In der Phase mit Britta am Anfang sogar noch mehr. Ich hab aber schon relativ früh in meinem Leben so ne fast schon politisch gesellschaftliche Sicht darauf gehabt. Das Stichwort ‚freie Liebe‘ habe ich schon in meiner Jungend als das freiere Konzept gesehen. Hab das aber nicht praktiziert und bin dann statt dessen fremdgegangen und hab’ alle meinen Freundinnen betrogen“

Warum genau hältst du freie Liebe für das richtige Konzept?

Nils: „Ich hab mich relativ früh mit Politik und Anarchismus beschäftigt. Und da ist das ein Riesenthema. Freie Gesellschaft, freie Liebe, das hängt ja sehr zusammen: Das Freigeistige und eher so ein Community-Gedanke. Die Auflösung von Zweierbeziehung, auch von Familien, hinein in eine offene Gesellschaft. Deswegen hab ich auch nie ne ganz treue Nummer als erstrebenswert gesehen.“

Britta: „Warum soll mir ein Mensch gehören – das ist immer so Nils‘ Sicht der Weise. Ich will ja Niemanden besitzen.“

Seid ihr dann auch beide nicht eifersüchtig?

Britta: „Äh, ich bin total eifersüchtig.“

Nils: „Eifersucht ist ein krasses Thema für mich. Ich bin nicht so eifersüchtig, wie die Britta. Aber ich bin auch eifersüchtig. Klar. Das ist glaub ich jeder Mensch irgendwie.“

Passt das dann mit der Denkweise? Das Gefühl der Eifersucht zu haben, aber frei leben zu wollen?

Britta: „Die Frage ist ja immer erstmal: Was bedeutet das Gefühl Eifersucht? Ist die Eifersucht alleine ein Gefühl, oder ist es die Kombination von verschiedenen Gefühlen. Also Verlustangst….“

Nils: „…Minderwertigkeitsgefühle.“

Britta: „Es ist ne Kombination aus vielen Gefühlen, deswegen ist Eifersucht ein bisschen einfach dargestellt. Mir zum Beispiel geht’s unheimlich viel ums Vergleichen. Hat die Perle geilere Titten? Hat die geiler geblasen? Jetzt mal so auf der sexuellen Ebene betrachtet.“

Habt ihr denn Regeln?

Nils: „Standardregel ist, keinen ungeschützten Verkehr zu haben. Das ist definitiv ne Regel. Die Regel ist mittlerweile auch, ehrlich zu sein. Und wenn was passiert, vor allem, wenn wir allein unterwegs sind, dann knallt’s auch eigentlich immer. Aber mittlerweile können wir damit besser umgehen.“

Britta: „Ja, es wird immer besser. Es ist ein Prozess“

Nils: „Trotzdem kommt dann immer ne Zeit, in der wir viel reden. Und auch viel Eifersuchtsgeschichten offenlegen, Ängste, viele Fragen. Also das Gegenteil von dem, was wir am Anfang dachten, es sei richtig, nämlich dass man am besten gar nichts vom andern weiß – das hat sich total umgekehrt. Jetzt wollen wir alles wissen, um uns nicht diesen Kopffick zu geben.“

Britta: „Ich finde, es ist ganz schwierig, diese Verhaltensweisen, die man früher gelernt hat und die gesellschaftlich geprägt sind, umzustrukturieren. Ich bin auch christlich groß geworden, mit der Idee von Ehe, Monogamie. Und auch, wenn im Kopf die Offenheit jetzt schon länger angekommen ist, ist das Gefühl noch oft das alte. Aber seitdem wir so konsequent ganz viel drüber reden und die Situation öfter haben, findet ein Umlernen statt.“

Nils: „Eifersucht ist ja eigentlich auch ne ganz perverse Emotion. Sie ist fast die egozentrischste Emotion, die man haben kann. Es geht ja immer nur um einen selber. Die hat mit den anderen Menschen gar nichts zu tun. Ich tu mir schon manchmal schwer zu sagen, dass Britta MEINE Freundin ist. Das hört sich an, als ob sie mir gehören würde. Das ist aber nicht so. Ich hab mich entschieden mein Leben mit ihr zu verbringen.

Wie kam das, dass sich diese Ehrlichkeit zwischen euch erst entwickelt hat? Gab es da mal nen Bruch?

Britta: „Für mich war die Idee so einer offenen Beziehung anfangs: Es gibt ab und zu mal einen Abend, an dem man jemanden kennenlernt und denkt „Oh wow, toll! Den nehm ich jetzt mit.“, aber als absolute Ausnahme. Einmal im Jahr. Vielleicht auch einmal im halben. Aber eben nicht mit ner Regelmäßigkeit und auch nicht mit ner Suche danach. Dann kam aber raus, dass mich Nils mit Internetbekanntschaften regelmäßig betrogen hat. Das war ein Riesenbruch.“

Nils: „Ich hab das schamlos ausgenutzt. Es war bei mir aber schon sowas wie ne Sucht. Ich war da nicht bei mir. Mir war nicht bewusst, was ich damit anrichte. Ich war lange lange Zeit permanent online und hab nach anonymem Sex gesucht, nach Chats, was auch immer, alles. Und das hat auch immer geklappt. Das war ein Doppelleben, das ich geführt habe. Davon wusste Britta nichts. Dann hat es irgendwann so geknallt, dass wir uns getrennt haben. Aber ich hab auch viel an mir gearbeitet, ne Therapie gemacht, Selbsthilfegruppen besucht.“

Britta: „Trotzdem war ich danach erstmal mega, mega anti offene Beziehung. Ich hatte Nils zwei Mal überführt. Nach dem ersten Mal hab ich angefangen ihn zu kontrollieren. Ich hab unheimlich viel sein Handy kontrolliert, sein i-Pad, alles. Ab und zu hab ich auch was gefunden. Und irgendwann war’s zu viel. Nach der Trennung hatte ich dann zwei Affären gleichzeitig und hab da erst gemerkt: Ich brauch auch diesen anderen Input, ich mag das ganz gern, mal ne andere Hand zu spüren, die mich ganz anders anpackt, als Nils mich anpackt. Damals hab ich dann begriffen, dass ich das Konzept ‚offene Beziehung‘ an sich doch gar nicht so scheiße finde. Als wir dann wieder zusammen gekommen sind, hab ich mich dann peu à peu wieder rangetastet.“

Nils, was waren diese vielen Frauen, die Heimlichkeit, das Rumficken damals für dich?

Nils: „Ich bin sehr früh, sehr pornoesk in die Sexualität reingekommen. Und hab früh gelernt, das als Rückzugsgebiet zu sehen, wie ein Ventil. Heimlichkeit ist auch ein Riesenthema. Ich hab das immer gemacht, wenn ich vor Problemen, mit denen ich nicht gut umgehen kann, flüchten wollte. Das hat schon Gründe. Ich hab da nicht nur eiskalt rumgefickt. Aber natürlich ist das für Britta unerträglich gewesen. Das Kartenhaus musste einfach mal komplett zusammen brechen.“

Fehlt dir das jetzt manchmal?

Nils: „Ja. Ich hab diesen Drang ab und zu. Aber ich kann ihn auch ganz gut kontrollieren und ich hab gelernt, das zu kompensieren. Dadurch, dass ich auch mit Britta zusammen all die Dinge getan habe, die ich eigentlich tun wollte. Und ja, am liebsten mach ich das heute mit Britta zusammen. Das macht mich auch total an. Ich kann das gut genießen, wenn sie genießt.“

Wie ist das bei Alleingängen, wenn ihr euch danach davon erzählt?

Nils: „Wenn was allein gelaufen ist und wir uns das erzählen, dann braucht Britta meistens so nen halben Tag, ich brauch drei Stunden um klarzukommen. Erstmal knallt’s aber meistens.“

Britta: „Bei mir kommt ganz schnell auch das Gefühl von damals wieder hoch. Die ganze Verletztheit, die ist so tief verankert, dass es dann jedes Mal wieder hochschwappt. Am Anfang hab ich dann auch mal n Glas auf den Boden geschmissen. Aber ich lerne das, dass es jetzt anders ist. Auch wenn ich es nicht super cool finde, wenn Nils allein ne Andere fickt. Deswegen ist es schöner, wenn wir was zusammen machen. Dann können wir uns danach darüber austauschen was wir cool fanden, was gut gelaufen ist, was nicht gut gelaufen ist. Und es ist halt kein Kopfkino. Ich war ja dabei, hab alles mitbekommen und bin nicht außen vor.“

Strengt ihr euch denn erstmal mehr an in eurer Beziehung, wenn ihr mal wieder was allein hattet?

Nils: „Ja, da strengt man sich mehr an. Wir können mittlerweile recht spielerisch damit umgehen. Dann gibt’s halt auch mal paar Sprüche. Man merkt aber auch, was man am anderen hat. Das ist ja vielleicht mal geil mit jemand anderem zu vögeln, aber dadurch wird einem bewusst, was man an der Person, die man so viel mehr liebt, hat. Das kann auch bestärkend sein.“

Ist der ganze Stress, den ihr habt, wenn ihr euch die Alleingänge erzählt und jedes mal explodiert, das wert?

Britta: „Ich bin generell jemand, der in einer Beziehung Reibung braucht. Ich wüsste nicht, wenn wir diese Reibung nicht hätten, ob ich mich mit Nils nicht dann darüber streiten würde, dass er seine Zahnbürste nicht in den Becher stellt. Pärchen haben immer mal Streit. Und ich hab’s lieber auf dieser Ebene, als wegen so ner banalen Megakacke. Unsere Streits bereichern mich viel mehr.“

Nils: „Unser Lieben ist halt einfach so. Da gibt es nicht die Option zu sagen: Lass uns den einfacheren Weg gehen, wir machen nur noch Sex miteinander um uns diese Probleme zu ersparen. Ich hab auch nicht den Wunsch, eine bequeme Beziehungen zu führen, das finde ich langweilig. Beziehung ist spätestens nach dem ersten Jahr Arbeit. Das macht auch ne Beziehung aus, dass man sich auseinander setzt, sich hinsetzt, Kompromisse eingeht, zuhört. Britta auch zu gönnen, dass sie mit jemand anderem ficken kann, auch das ist Liebe. Ich möchte, dass es ihr gut geht, dass sie das genießen kann.“

Britta: „Und ich will auf die Bedürfnisse von Nils eingehen. Klar ist da immer die Frage: Sind das Bedürfnisse, die jemandem gut tun, oder die jemanden krank machen. Nils haben sie früher krank gemacht. Jetzt sind es positive Bedürfnisse. Vielleicht auch, weil es nicht mehr heimlich ist und wir so viel darüber sprechen.“

Wie häufig seid ihr allein unterwegs?

Nils: „Es gibt ja auch verschiedene Szenarien. Einmal lernt man im Nachtleben jemanden kennen oder trifft alte Freude oder Affären oder Fickgeschichten, die wieder aufgewärmt werden.“

Britta: „Mir ist das gerade ein paar Mal passiert. Aber davor hab ich alleine seit anderthalb Jahren nichts gemacht. Das kommt extrem in Wellen. Manchmal brauch ich so nen Ausbruch.“

Seid ihr auch beide bei Tinder?

Nils: „Britta ja, ich nicht. Ich hab nichtmal das Passwort für ‚Joyclub‘. Ich versuch das möglichst fernzuhalten. Tinder wär für mich Quatsch, das wär wie ne Flasche Schnaps für nen Alkoholiker.“

Was ist Joyclub?

Nils: „Das ist so die seriöseste Datingseite für Paare. Da trifft sich so ne gewisse Szene, auch was die Partygeschichten angeht.“

Britta: „Du hast da Bilder von dir und musst nen Text über dich schreiben. Deine Identität wird gecheckt. Das sind reale Paare. Uns hat ein Paar, das wir auf einer Party kennengelernt haben, diese Seite empfohlen. Wir haben uns angemeldet, um Kontakte zu anderen Paaren zu haben, zu wissen wo welche Parties sind und was man so machen kann.“

Nils: „Irgendwann haben wir einfach angefangen, andere Paare anzuschreiben.“

Britta: „Wir sind da schon fast drei Jahre angemeldet und wir haben uns mit eins, zwei…. eins, zwei, drei, vier, fünf Pärchen getroffen.“

Das ist gar nicht so viel…

Nils: „Man muss sich halt auch viel damit beschäftigen um ein Pärchen zu finden, das man cool findet. Man muss schreiben, Kontakte pflegen.“

Britta: „Und ich bin ein sehr wählerischer Mensch, was Profile angeht. Das ist zu 90% Schrott. Wahrscheinlich könnte man sich da mit mehr Menschen treffen, aber ich bin nicht so einfach. Wenn der Text der anderen schon in eine für mich falsche Richtung weist… Ich will schon, dass es passt. Das macht es schwer. Und bei Pärchen ist eben auch oft ein Ungleichgewicht, dass es nicht beide gleichermaßen wollen. Oft läuft einer davon nur mit. Die Szene ist schon fragwürdig.“

Wie ist das, wenn ihr in den Swingerclub oder auf solche Parties geht schaut ihr dort eher zu oder macht ihr mit?

Nils: „Wir schauen immer erstmal. Wir fahren da hin, weil es auch ein bisschen voyeuristisch ist. Klar, wir haben da auch oft miteinander gevögelt oder rumgemacht, aber dass wir mal was mit jemand anderem hatten…. Auf der letzten Party haben wir auch nur geguckt. Das ist ja immer spannend, Leuten beim Ficken zuzugucken.“

Britta ist bi. Was bist du Nils? Bei so nem Vierer ist ja auch immer noch ein Mann dabei. Kommst du dann auch dem Mann näher?

Nils: „Ich bin betrunken bisexuell. Also ja, ich hab ne kleine latente Bi-Neigung. Ich bin schon erregt, wenn wir was zusammen haben und da ein harter Penis neben mir ist. Mit Berühren generell hab ich eh kein Problem. Ich mag das gern, wenn alles so ein bisschen durcheinander ist.“

Britta: „Wenn man zu viert was hat und nur die Frauen miteinander rummachen, da fehlt mir auch irgendwie das Gemeinsame. Es ist schon schön, wenn sich dann alle berühren. Ich denke eh, dass Menschen tendenziell bisexuell sind. Bei den Frauen ist es natürlich gerade ein Hype. Da ist jede gleich super hot, die auch auf Frauen steht. Aber ich kenn auch so viele Männer, die mir erzählen, dass ihre erste sexuelle Erfahrung mit nem Mann war.“

Wollt ihr denn gemeinsam alt werden? Oder ist das unrealistisch? Könnt ihr das so weiterleben, ewig?

Nils :„Britta ist mein Lieblingsmensch. Wir haben uns erst kennengelernt als ich 33 war und seitdem ist das klar. Ich glaube nicht an die wahre Liebesscheiße – so nenn ich das immer – dass es nur einen Menschen für mich auf diesem Planeten gibt, den ich gefunden habe und jetzt heiraten muss, mit ihm Familie gründen und alles ist tippitoppi. Aber ich hab bislang niemand anderen getroffen, der mir so viel bedeutet. Klar, das war nicht von Anfang an so. Aber ne Beziehung ist halt auch immer Arbeit. Das Wort hat immer so nen blöden Touch, aber es kann ja auch total Spaß machen. Genauso wie man an einer Gemeinschaft oder Demokratie arbeiten muss, muss man auch an einer Beziehung arbeiten. Wenn man keine Lust mehr hat, sich miteinander auseinander zu setzen, sich nicht mehr reibt und lernt, dann ist es für mich auch keine intakte Beziehung mehr.“

Britta: „Die Idee bei uns ist aber schon zusammen alt zu werden. Nach der ganzen Nummer sind wir so gefestigt – ich komme immer wieder an den Punkt, dass Nils der Mann ist, mit dem ich mein Leben verbringen will.“

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